Beschäftigte in elf Betrieben im Bezirk Küste zu befristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie starten in der Nacht zu Dienstag

(01.03.2021) Die IG Metall ruft im Bezirk Küste in der Nacht zu Dienstag in elf Betrieben zu befristeten Arbeitsniederlegungen auf. Mit den ersten Warnstreiks unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht erhöht die Gewerkschaft den Druck in den Tarifverhandlungen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie.

"Die Kolleginnen und Kollegen aus den Nachtschichten machen den Anfang. Sie ziehen vor die Werkstore, um für ihre Forderungen zu protestieren: Einkommen stärken, Beschäftigung sichern und Zukunft gestalten", sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Mit vielfältigen Aktionen werden die Belegschaften aus Betrieben im gesamten Bezirk in den nächsten Wochen nachlegen."

Vor Ende der Friedenspflicht beteiligen sich heute im Laufe des Tages auch zahlreiche Metallerinnen und Metaller aus dem Bezirk Küste an dem bundesweiten Aktions-tag der IG Metall. Geplant sind Protestaktionen vor zahlreichen Betrieben und auf öffentlichen Plätzen. Ab 17 Uhr geht die IG Metall dann bundesweit mit einem zweistündigen Liveprogramm auf Sendung: http://www.igmetall.de/live

Die IG Metall fordert ein Volumen von vier Prozent mehr Geld für zwölf Monate, das zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen eingesetzt werden soll. Neben betrieblichen Zukunftstarifverträgen soll auch über die Arbeitszeitangleichung in Ostdeutschland und die Einbeziehung von Dual Studierenden in die Tarifverträge gesprochen werden. Die IG Metall Küste verhandelt für etwa 140.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein.



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